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Frostschäden am Motorblock (Zusammenfassung von Beiträgen) 
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Registriert: Mittwoch 9. Januar 2008, 20:37
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Beitrag Re: Die Geschichte meines Traktor’s!
Markus hat geschrieben:
Zitat:
Da hat der Schmied sich richtig arbeit mit gemacht.


Wenn dann doch die Platte zum Einsatz kommt, dann würde ich aber nicht überdimensionieren, sondern 6mm Senkkopf-Schrauben und ein etwas dickeres Eisen Blech verwenden. Das sieht dann gleich dezenter aus und kann sogar so verzinnt werden das man anschließend nichts mehr von sieht.


Mag ja sein aber nach der Durchsicht meines Schriftverkehrs mit dem Sohn des ersten Besitzers ist dieser Frostschaden im Winter 1958 passiert. Somit war der Trecker mal gerade erst knapp 7 Jahre alt und ich denke man war froh das man auf dem Dorf jemanden hatte der so etwas reparieren konnte. So ein Trecker war ja auch nicht gerade billig. Dabei kam es nicht auf die Ästhetik sondern auf die Funktionalität an. Natürlich kann man heute andere Reparaturtechniken, Schrauben oder Verschönerungen anwenden. Nur war damals der Schmied froh, daß er mit den Materialien und wahrscheinlich auch seinen know how, was er zur Verfügung hatte den Trecker wieder zum Laufen gebracht hat. Übrigens bis heute sehr erfolgreich, da immer noch dicht. (50 Jahre her)

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Grüße aus dem schönen Leinetal :P von Frank-Olaf

Normag NG15 - 17 PS - Baujahr 1951
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Wer Bier trinkt unterstützt die Landwirtschaft


Samstag 7. Juni 2008, 00:33
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Beitrag Re: Die Geschichte meines Traktor’s!
@Markus,
genau den mein ich, aber ich glaube da hast auch du die Hose zu weit unten. :)

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Gruß Schorsch
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Samstag 7. Juni 2008, 10:51
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Beitrag Re: Die Geschichte meines Traktor’s!
@ Normag NG15

diese Technik wurde schon vorm und vor allem während des Krieges praktiziert, das war zu der Zeit der Instandsetzung schon ein alter Hut und vor allem Gang und Gebe.
Ich bleibe dabei, 8mm Maschinenschrauben und dann wahrscheinlich noch über 30 Stück sind einfach voll übertrieben.

Reparatur mittels Blech ist ok, aber bitte nicht soviele Schrauben und dann so wüste Dinger!

@NG23

das ist in der Tat ein Wackelkanditat aber ich bin mittlerweile auf dem Standpunkt das man es versuchen sollte. Ich habe an meinem schon etwas länger verschiedenen DODGE Pickup Block und Krümmer erfolgreich geschweißt und ich muß sagen von Guß haben die Amis wirklich noch weniger Ahnung als die Polen.
Ich wäre nicht abgeneigt es zu versuchen, wir beide wohnen nur leider nicht grad nah beinander.

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Gruß Markus :)
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Samstag 7. Juni 2008, 21:48
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Beitrag Re: Die Geschichte meines Traktor’s!
Hallo Markus

Habe hier auch noch einen Motor mit zwei Rissen besteht Hofnungihn zu schweißen?
Habe ihn alerdings noch nicht geöfnet.
Anbei ein Paar Bilder :?: :o :?:


Mit Normaggruß

Alexander

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image_id: 2477


Samstag 7. Juni 2008, 23:07
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Beitrag Re: Die Geschichte meines Traktor’s!
Die Hoffnung stirbt zuletzt, Alexander! :D
Denke es ist machbar.

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Gruß Markus :)
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Sonntag 8. Juni 2008, 12:01
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Beitrag Re: Die Geschichte meines Traktor’s!
Diesen Block zu schweißen ist machbar mit den heutigen Elektroden muss man auch nicht unbedingt vorwärmen (schadet aber nicht).
Aber es ist zu beachten: Gußelektroden benutzen, die Rissenden anbohren damit sich die Spannung gleichmäßig verteilt und nie mehr als 2cm schweißen dann eine halbe Stunde abkühlen lassen. Mann kann von oben und unten arbeiten somit würde ich sagen einen guten Tag Arbeit.


Sonntag 8. Juni 2008, 12:53
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Beitrag Re: Die Geschichte meines Traktor’s!
Hallo Alexander,

warum suchst du denn jetzt einen neuen Block für deinen NG 16?
Ich glaub, das ist schwieriger, als der Versuch den defekten zu schweissen :)
Wie´s aussieht, kann man ihn doch schweissen...

Übrigens, hab mir mal die Typenschilder von deinem NG 16 angeschaut, das ist nicht der Original-Motor, hat ne andere Motor-Nummer und ist Baujahr 1954, Frostschäden waren damals wohl keine Seltenheit.

Bei meinem NG 20 ist auch ein neuer Motor reingekommen, ein BM15, aber der hat auch nen Frostschaden :(

_________________
Stets ölige Schrauber-Grüße :P

Uli

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Fahr D15 + Gabel-Heuwender WD6
Güldner AF20


Sonntag 8. Juni 2008, 14:37
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Beitrag Re: Die Geschichte meines Traktor’s!
Hallo

ja es ist richtig der Motor ist 1954 original aus Hattingen neu gekommen weil der alte den Frosttod gestorben ist.
Warum einen neuen Block? Ich weis dies ist ein schwiriges unterfangen aber ich habe ihn ja noch garnicht geöfnet und bei eueren Bildern und Geschichten erwartet mich wol nichts Gutes.
Also wen es sich rein zufällig ergibt einen Motor zu bekommen wäre dies schön.
Ich werde trotzdem versuchen den Block zu fliken.

Mit Normaggruß

Alexander


Sonntag 8. Juni 2008, 18:52
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Beitrag Re: Die Geschichte meines Traktor’s!
Hallo,
ein Nachbar hat seinen Traktor einen Abhang runter gelassen und dabei hat es die Vorderachs fast heraus gerissen. Dabei hat es auch ein Befestigungseck am Motorblock abgerissen.
Ich habe gehört das es verschiedene Gußarten und Qualitäten gibt.
Unser Landmaschinenhändler hat von einem Metallbearbeitungsbetrieb eine Gußanalyse erstellen lassen bei dem die Zusammensetzung des Guß ermittelt wurde. Dann hat er für diesen Guß speziele Elektroden bestellt und konnte es perfekt instandsetzen.
Müßte das bei solchen Frostschäden nicht ähnlich behandelt werden?

Gruß Herbert


Sonntag 8. Juni 2008, 20:00
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Registriert: Donnerstag 22. Mai 2008, 18:54
Beiträge: 232
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Beitrag Re: Die Geschichte meines Traktor’s!
Hallo
ich habe jetzt viel über Motorblock schweißen gehört/gelesen und in meinem Fall scheint es ja möglich zu sein. Meine Fragen also:

Motorblock komlett zerlegen oder nicht nötig?

Wer kan schweißen und hat die nötige Ausrüstung?

Welche Kosten erwarten mich (bin leider nicht in der lage Unsummen zu zahlen)?

Bin für jede Idee Dankbar.

Gruß

Alexander


Montag 9. Juni 2008, 19:36
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