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Und jetzt noch einer ... (K 12) 
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Registriert: Sonntag 25. November 2018, 19:32
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Beitrag Und jetzt noch einer ... (K 12)
Hallo,

hatte vor einiger Zeit einen Normag K 12 unbesehen gekauft und heute wurde er geliefert. Es war keine Enttäuschung. Als Mängel kann ich nur nennen Hinterreifen rissig und Kennzeichenbeleuchtung geht nicht.
Motor läuft super und noch besser, nachdem ich die wässrige schwarze Brühe abgelassen habe, die da drin war und unlegiertes Einbereichsöl aufgefüllt habe. Ich kenne die Hochradausführung nur aus zeitgenössischer Reklame von Normag. Und mit Fritzmeierverdeck habe ich noch gar keinen gesehen. Wenn jemand genaueres wissen will, gebe ich gern Auskunft.

Grüße

Tobias


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DSC03873.JPG
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Mittwoch 18. Dezember 2019, 20:06
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Beitrag Re: Und jetzt noch einer ... (K 12)
Hallo Tobias,

herzlichen Glückwunsch zum Neuerwerb :)
Wenn du dem K12a zeitgemäße Rückleuchten spendierst, bnrauchst du keine separate Kennzeichenbeleuchtung ;)

z.B.
image_id: 4129 image_id: 1556 image_id: 559

_________________
Stets ölige Schrauber-Grüße ;)

Uli

Normag NG15 + NG16 + NG20 + NG23
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Mittwoch 18. Dezember 2019, 20:25
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Registriert: Sonntag 25. November 2018, 19:32
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Beitrag Re: Und jetzt noch einer ... (K 12)
Hallo Uli,

ja, die Rückleuchten wirken nicht sehr harmonisch, aber ich lass die dran. Die sind von Hella und haben eine gute Qualität. Das Verdeck gabs so 1955 auch noch nicht, aber es gehört zur Geschichte des Traktors und bietet schon etwas Wetterschutz, was mir sehr recht ist. Umsturzbügel kamen auch erst ab 1974 (oder so ähnlich) auf bzw. wurden von der Berufsgenossenschaft verlangt. Das ist mir auch recht, daß da einer dran ist, denn ich werde als Landwirt von der BG kontrolliert und bekäme sonst Ärger.
Wirklich lebendig bleibt so ein alter Traktor aus meiner Sicht ja nur, wenn er auch in der Landwirtschaft genutzt wird.

Viele Grüße

Tobias


Mittwoch 18. Dezember 2019, 21:02
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Wohnort: 49681 Nikolausdorf
Beitrag Re: Und jetzt noch einer ... (K 12)
Hallo

Schade um die Reifen mit dem schönen alten Profil das es leider nicht mehr gibt....


Aber sonst macht er ja einen guten Eindruck :)

_________________
Normag K18a Fahrg.-Nr. ...727

Normag K18a Fahrg.-Nr. ...725

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Donnerstag 19. Dezember 2019, 13:53
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Beitrag Re: Und jetzt noch einer ... (K 12)
Ja, die Reifen sind auch was besonderes (also daß die noch drauf sind). Fulda Ekonom. Ich mach mal ein Bild von der Beschriftung. Vielleicht kennt sich hier jemand damit besser aus als ich und kann die Reifen datieren. Aber in die Fünfziger könnten die schon passen. Daß die noch drauf sind, zeigt auch, daß der in den letzten Jahrzehnten nur noch wenig gelaufen ist, denn der Traktor war bis Ende 2016 noch zugelassen und hatte TÜV bis 2017. Daß es noch die Originalbereifung ist, kann ich mir aber kaum vorstellen.


Freitag 20. Dezember 2019, 22:10
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Beitrag Re: Und jetzt noch einer ... (K 12)
Das originale Hammerprofil sah meines Wissens so aus:

image_id: 2129

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Stets ölige Schrauber-Grüße ;)

Uli

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Samstag 21. Dezember 2019, 14:59
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Beitrag Re: Und jetzt noch einer ... (K 12)
Meiner hat ziemlich sicher noch die originalen Hinterreifen aus 1955.

Die Rückleuchten würde ich bei aller gebotenen Zurückhaltung aber doch überarbeiten. Zumal die Nummernschildbeleuchtung, wenn sie funktionieren würde, dennoch nicht das Nummernschild beleuchtete.


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CIMG3718.JPG
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Sonntag 22. Dezember 2019, 21:22
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Beiträge: 35
Beitrag Re: Und jetzt noch einer ... (K 12)
Na dann sinds bei meinem wohl auch noch die ersten Hinterreifen.
Wie schon gesagt, stören mich die Rückleuchten erstmal nicht. Und die vorhandene nicht funktionierende Kennzeichenleuchte würde das Kennzeichen schon beleuchten.
Ich habe mich heute lieber mit der Vorderachse beschäftigt und diese abgeschmiert. Ich habe ja noch einen zweiten K12a zum Vergleich. Der ist aber ein Baujahr später (1956) und hat eine Doppel-Blattfeder-Achse (je 5 Lagen). Dabei ist mir aufgefallen, daß bei der Neuanschaffung (mit einfacher Blattfeder-Achse, 8 Lagen, davon 2 gebogen zur unteren Achsschenkelaufnahme) der Vorderachsbock um 180 Grad verdreht angebaut ist. Das sieht aber durchaus original aus und ist auch plausibel, weil ja für die unterschiedlichen Vorderachsen eine bestimmte Bodenfreiheit gewährleistet sein muß. Allerdings ist bei der Neuanschaffung durch die umgekehrte Lage des Vorderachsbocks der Anschlag (Seitenneigung) ohne Funktion, was zur Folge hat, daß im extremen Gelände irgendwann die Spurstange am Motorgehäuse anschlägt. Das sieht man auch an entsprechenden Lackschäden an der Spurstange. (Nicht von mir verursacht.)
Beim Darunterkriechen ist mir noch aufgefallen, daß der Motor (im Vergleich zu dem anderen Exemplar von 1956) unterseits völlig glatt ist, keine Rippen (je eine vorn und hinten) und keine Vertiefung des Gehäuses hin zur Ölablaßschraube hat.
Fahrgestellnummer ist 256 006 und Motornummer ist 107 041. Ich wollte den vorhin in der Datenbank eintragen und habe zu meinem Erstaunen festgestellt, daß der da schon drin steht, allerdings ohne jede weitere Angabe zu Besitzer, Besonderheiten, Kontakt.


Sonntag 22. Dezember 2019, 22:20
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Beitrag Re: Und jetzt noch einer ... (K 12)
Tobias hat geschrieben:
Na dann sinds bei meinem wohl auch noch die ersten Hinterreifen.
Wie schon gesagt, stören mich die Rückleuchten erstmal nicht. Und die vorhandene nicht funktionierende Kennzeichenleuchte würde das Kennzeichen schon beleuchten.
Ich habe mich heute lieber mit der Vorderachse beschäftigt und diese abgeschmiert. Ich habe ja noch einen zweiten K12a zum Vergleich. Der ist aber ein Baujahr später (1956) und hat eine Doppel-Blattfeder-Achse (je 5 Lagen). Dabei ist mir aufgefallen, daß bei der Neuanschaffung (mit einfacher Blattfeder-Achse, 8 Lagen, davon 2 gebogen zur unteren Achsschenkelaufnahme) der Vorderachsbock um 180 Grad verdreht angebaut ist. Das sieht aber durchaus original aus und ist auch plausibel, weil ja für die unterschiedlichen Vorderachsen eine bestimmte Bodenfreiheit gewährleistet sein muß. Allerdings ist bei der Neuanschaffung durch die umgekehrte Lage des Vorderachsbocks der Anschlag (Seitenneigung) ohne Funktion, was zur Folge hat, daß im extremen Gelände irgendwann die Spurstange am Motorgehäuse anschlägt. Das sieht man auch an entsprechenden Lackschäden an der Spurstange. (Nicht von mir verursacht.)
Beim Darunterkriechen ist mir noch aufgefallen, daß der Motor (im Vergleich zu dem anderen Exemplar von 1956) unterseits völlig glatt ist, keine Rippen (je eine vorn und hinten) und keine Vertiefung des Gehäuses hin zur Ölablaßschraube hat.
Fahrgestellnummer ist 256 006 und Motornummer ist 107 041. Ich wollte den vorhin in der Datenbank eintragen und habe zu meinem Erstaunen festgestellt, daß der da schon drin steht, allerdings ohne jede weitere Angabe zu Besitzer, Besonderheiten, Kontakt.

Die Doppel-Blattfeder-Achse gab's glaub ich als Sonder-Zubehör.
Der verdrehte Vorderachs-Bock ist wegen der hohen Hinterrad-Bereifung nötig, siehe z.B. den K12a von "Jochen"
Vielleicht kannst du in der Galerie etwas zur Spurstange erkennen.

Falls du an dem Eintrag in der Datenbank etwas ändern möchtest, schick mir einfach die Daten und ich ergänze / korrigiere das - das kannst du nicht selber ;)

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Montag 23. Dezember 2019, 14:15
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