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NG16 - "Problem"? mit der Einspritzdüse 
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Registriert: Freitag 30. September 2022, 10:05
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Beitrag Re: NG16 - "Problem"? mit der Einspritzdüse
Hey DR350,
hiermit meinst du ja wahrscheinlich den ersten Hebel?
DR350 hat geschrieben:
Wenn du dir die rechte Zeichnung anguckst und du dir mal vorstellst, dass die "Nase" von dem Hebel nicht vor dem Excenter sitzt,


Bei dem angehängten Foto von dem Hebel, kann man ja erkennen, dass es eigentlich nicht möglich ist, dass der Exzenter unter der Nase ist. Dann würde er ja direkt den Hebel an sich berühren.

Zitat:
Bei der Vollgasschraube ist jetzt die Frage, ob die wirklich so mittig am Hebel sitzt wie auf deiner Zeichnung.

Ja sitzt sie, ist auf dem Foto zu erkennen. Trotzdem macht sie ja das was du dann beschrieben hast.

Ich werde es auch erstmal so testen und anschließend auf dein Angebot mit dem Telefonat gerne zurückgreifen.

Gruß Timo

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Donnerstag 3. November 2022, 00:11
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Beitrag Re: NG16 - "Problem"? mit der Einspritzdüse
Zitat:
hiermit meinst du ja wahrscheinlich den ersten Hebel?


Ja genau, damit meinte ich den ersten Hebel. Also den, der Richtung Getriebe sitzt.

Zitat:
Ich werde es auch erstmal so testen und anschließend auf dein Angebot mit dem Telefonat gerne zurückgreifen.


Alles klar, mach das.

Ansonsten wäre meine Idee, dass du auf der gegenüberliegenden Seite des Kurbelgehäuses den kleinen Deckel abschraubst in welchem der Ölpeilstab steckt.
Sollte ja kein Problem sein, wenn du eh einmal ne Tube Dichtmasse offen hast.. ;)
Dann kannst du von da aus wahrscheinlich irgendwie auf die andere Seite gucken und dir die Funktion mal bei provisorich eingebauten Wartungsdeckel angucken.
Vielleicht wird die Funktion dann klar.


Donnerstag 3. November 2022, 00:53
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Beitrag Re: NG16 - "Problem"? mit der Einspritzdüse
Guten Abend zusammen,
also es ist jetzt bisschen was passiert und voran gekommen.
Ich habe den Ölwechsel durchgeführt ... Öl abgelassen, durch die erschwerten Bedingungen bei mir auch halb drin geduscht :lol: . Hab die Wanne ausgewaschen und ausgewischt, das Ölsieb durchgespült und wieder eingebaut. Es war zwar einiges an Schmodder vorhanden, aber weniger als erwartet. Aufgefüllt habe ich irgendwas zwischen 4,8 und 5L Motoröl, mehr hat nicht rein gepasst bzw jetzt sitzt die Pleullagerschale (oder vielmehr die Muttern davon) knappe 5mm über dem Ölstand. Die Motordeckel habe ich sauber gemacht und bisschen gerichtet ... die Bohrungen hatten sich leicht raus gedrückt wobei dann die Dichtfläche etwas vom Motorblock abstand. Danach hab ich meine besagten 2mm Korkplatten zugeschnitten (siehe Fotos) und es hält bis jetzt wunderbar dicht. Ich bin seit dem ca 2 - 2,5 Stunden gefahren. Die beiden Exzenter habe ich jeweils so eingestellt, dass sie den größten Abstand haben.

Also DR350, kannste mir gerne nachmachen, kann ich empfehlen. :lol:

Nun zu der Düse ... erstmal am verzweifeln gewesen. Ich habe die alte Düse ausgebaut (die gleiche wie die neue, DN 0 SD 211), alles sauber gemacht von den ganzen Ablagerungen und dann die neue schwimmend in Diesel eingebaut. Die alte Düse war beim bewegen des Dorns manchmal leicht am kratzen (jedoch kein Spiel spürbar). Dann provisorisch den Düsenstock eingeschraubt, sodass ich das Spritzbild sehen konnte. Nun zur Verzweiflung - es war wieder kein Schnarren zu hören. Hatte dann die Angst, dass die Pumpe vielleicht einen weg hat. Ich hab dann aber mal den Düsenstock komplett zerlegt um an die Spannfeder und die Kugel zu kommen. Die Teile hab ich dann auch nochmal alle sauber gemacht und ebenfalls schwimmend eingebaut - wieder kein Schnarren. Dann bin ich kurz in mich gegangen und hab kurz überlegt und mir ist eingefallen, dass ich beim Ausbau der Spannfeder erkennen konnte, dass sie eine abgeflachte Seite hatte und die andere einfach wie "abgesägt". Die abgeflachte Seite war in Richtung der Einstellschraube und die "abgesägte" war zur Kugel gerichtet. Da dachte ich mir, dass die Kugel ja dann immer leicht schräg an der Spannfeder anliegen könnte und so vielleicht nicht richtig auf dem Dorn der Düse aufliegt. Dann könnte es ja dazu kommen, dass der Dorn der Düse nie unter dem Druck der Spannfeder und der Kugel liegt.
Und so war es auch. Ich hatte das dann alles nochmal demontiert und mir genauer angeschaut. Ich habe die Kugel dann auf beiden Seiten der Feder aufgelegt um mir anzuschauen wie sie aufliegt (siehe Fotos). Auf dem vierten Foto liegt sie auf der abgeflachten Seite und auf dem fünften Foto auf der "abgesägten" Seite. Ich hab dann darauf hin die Feder anders herum eingebaut und nochmal den Düsenstock testweise montiert - und siehe da, ein Schnarren war zu hören. :o
Dann hab ich einfach aus Interesse den ganzen Bums nochmal abgenommen, die alte Düse montiert und wieder getestet. Da war dann auch ein Schnarren zu hören, jedoch nur gelegentlich und nicht so deutlich. Also nochmal alles demontiert :lol: und die neue eingebaut. Die alte Düse hab ich jetzt in das Röhrchen von der neuen Düse verpackt und mir als Ersatz und Notlösung in den Trecker gelegt (man weiß ja nie). Den Druck hab ich jetzt erstmal vorübergehend nur nach Gefühl eingestellt, da heute zum Samstag keiner der Werkstätten mehr Lust und Zeit hatte, sie mir abzudrücken.
Damit ist diese Baustelle eigentlich so gut wie erledigt.

Dann hatte ich ja noch das Problem, dass mir die schwarze Suppe immer aus dem Ventildeckel geflossen ist. Ich hab im gleichen Zuge mit der Düse dann alles grob sauber gemacht, vor allem dieses Schwimmbad so gut wie trocken gelegt. Das Spiel von Ein- und Auslassventil hab ich noch eingestellt und alles frisch eingeölt. Nach ca. 1,5 Stunden Fahrt war tatsächlich nichts an der Seite vom Motorblock ausgetreten. Mir ist aufgefallen dass der Einlass der Dieselleitung zum Düsenstock leicht undicht ist.

Nun meine Frage, wie kann ich das am besten noch abdichten? Und ich würde gerne einmal die Filzstopfen erneuern, was nehme ich da am besten?

Ich hoffe es hat sich noch jemand die Mühe gemacht, sich diesen Roman durchzulesen. :lol:

Mit freundlichen Schraubergrüßen,
Timo


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Sonntag 20. November 2022, 01:34
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Beitrag Re: NG16 - "Problem"? mit der Einspritzdüse
T.Range hat geschrieben:
Guten Abend zusammen,
also es ist jetzt bisschen was passiert und voran gekommen.
Ich habe den Ölwechsel durchgeführt ... Öl abgelassen, durch die erschwerten Bedingungen bei mir auch halb drin geduscht :lol: . Hab die Wanne ausgewaschen und ausgewischt, das Ölsieb durchgespült und wieder eingebaut. Es war zwar einiges an Schmodder vorhanden, aber weniger als erwartet. Aufgefüllt habe ich irgendwas zwischen 4,8 und 5L Motoröl, mehr hat nicht rein gepasst bzw jetzt sitzt die Pleullagerschale (oder vielmehr die Muttern davon) knappe 5mm über dem Ölstand. Die Motordeckel habe ich sauber gemacht und bisschen gerichtet ... die Bohrungen hatten sich leicht raus gedrückt wobei dann die Dichtfläche etwas vom Motorblock abstand. Danach hab ich meine besagten 2mm Korkplatten zugeschnitten (siehe Fotos) und es hält bis jetzt wunderbar dicht. Ich bin seit dem ca 2 - 2,5 Stunden gefahren. Die beiden Exzenter habe ich jeweils so eingestellt, dass sie den größten Abstand haben.

Also DR350, kannste mir gerne nachmachen, kann ich empfehlen. :lol:

Nun zu der Düse ... erstmal am verzweifeln gewesen. Ich habe die alte Düse ausgebaut (die gleiche wie die neue, DN 0 SD 211), alles sauber gemacht von den ganzen Ablagerungen und dann die neue schwimmend in Diesel eingebaut. Die alte Düse war beim bewegen des Dorns manchmal leicht am kratzen (jedoch kein Spiel spürbar). Dann provisorisch den Düsenstock eingeschraubt, sodass ich das Spritzbild sehen konnte. Nun zur Verzweiflung - es war wieder kein Schnarren zu hören. Hatte dann die Angst, dass die Pumpe vielleicht einen weg hat. Ich hab dann aber mal den Düsenstock komplett zerlegt um an die Spannfeder und die Kugel zu kommen. Die Teile hab ich dann auch nochmal alle sauber gemacht und ebenfalls schwimmend eingebaut - wieder kein Schnarren. Dann bin ich kurz in mich gegangen und hab kurz überlegt und mir ist eingefallen, dass ich beim Ausbau der Spannfeder erkennen konnte, dass sie eine abgeflachte Seite hatte und die andere einfach wie "abgesägt". Die abgeflachte Seite war in Richtung der Einstellschraube und die "abgesägte" war zur Kugel gerichtet. Da dachte ich mir, dass die Kugel ja dann immer leicht schräg an der Spannfeder anliegen könnte und so vielleicht nicht richtig auf dem Dorn der Düse aufliegt. Dann könnte es ja dazu kommen, dass der Dorn der Düse nie unter dem Druck der Spannfeder und der Kugel liegt.
Und so war es auch. Ich hatte das dann alles nochmal demontiert und mir genauer angeschaut. Ich habe die Kugel dann auf beiden Seiten der Feder aufgelegt um mir anzuschauen wie sie aufliegt (siehe Fotos). Auf dem vierten Foto liegt sie auf der abgeflachten Seite und auf dem fünften Foto auf der "abgesägten" Seite. Ich hab dann darauf hin die Feder anders herum eingebaut und nochmal den Düsenstock testweise montiert - und siehe da, ein Schnarren war zu hören. :o
Dann hab ich einfach aus Interesse den ganzen Bums nochmal abgenommen, die alte Düse montiert und wieder getestet. Da war dann auch ein Schnarren zu hören, jedoch nur gelegentlich und nicht so deutlich. Also nochmal alles demontiert :lol: und die neue eingebaut. Die alte Düse hab ich jetzt in das Röhrchen von der neuen Düse verpackt und mir als Ersatz und Notlösung in den Trecker gelegt (man weiß ja nie). Den Druck hab ich jetzt erstmal vorübergehend nur nach Gefühl eingestellt, da heute zum Samstag keiner der Werkstätten mehr Lust und Zeit hatte, sie mir abzudrücken.
Damit ist diese Baustelle eigentlich so gut wie erledigt.

Dann hatte ich ja noch das Problem, dass mir die schwarze Suppe immer aus dem Ventildeckel geflossen ist. Ich hab im gleichen Zuge mit der Düse dann alles grob sauber gemacht, vor allem dieses Schwimmbad so gut wie trocken gelegt. Das Spiel von Ein- und Auslassventil hab ich noch eingestellt und alles frisch eingeölt. Nach ca. 1,5 Stunden Fahrt war tatsächlich nichts an der Seite vom Motorblock ausgetreten. Mir ist aufgefallen dass der Einlass der Dieselleitung zum Düsenstock leicht undicht ist.

Nun meine Frage, wie kann ich das am besten noch abdichten? Und ich würde gerne einmal die Filzstopfen erneuern, was nehme ich da am besten?

Ich hoffe es hat sich noch jemand die Mühe gemacht, sich diesen Roman durchzulesen. :lol:

Mit freundlichen Schraubergrüßen,
Timo

Saubere Arbeit und vielen Dank für's ausführliche Beschreiben - das hilft sicher auch manch anderem.

Was die Dieselleitung angeht: Hast du darauf geachtet, dass der Kegel der Leitung wirklich richtig in der Pfanne des Düsenstocks sitzt? Oder ist da Spannung drauf und das ganze leicht verdreht?
Mit Filzstopfen meinst du die Filzdichtungen des Ventildeckels, richtig?
Ich würde da einfach ein Stück Filzstreifen einklemmen, es gibt da so selbstklebende Filzstreifen (kleben tun die da natürlich nicht 8-) )

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Stets ölige Schrauber-Grüße ;)

Uli

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Sonntag 20. November 2022, 02:38
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Beitrag Re: NG16 - "Problem"? mit der Einspritzdüse
Normag-Uli hat geschrieben:
Saubere Arbeit und vielen Dank für's ausführliche Beschreiben - das hilft sicher auch manch anderem.

Was die Dieselleitung angeht: Hast du darauf geachtet, dass der Kegel der Leitung wirklich richtig in der Pfanne des Düsenstocks sitzt? Oder ist da Spannung drauf und das ganze leicht verdreht?
Mit Filzstopfen meinst du die Filzdichtungen des Ventildeckels, richtig?
Ich würde da einfach ein Stück Filzstreifen einklemmen, es gibt da so selbstklebende Filzstreifen (kleben tun die da natürlich nicht 8-) )


Guten Morgen Uli,
soweit ich mich erinnern kann hab ich drauf geachtet dass die Leitung schön sauber in der Pfanne liegt. Momentan ist der Düsenstock in einer Werkstatt zum abdrücken (nie wieder in dieser Werkstatt ... Saftla..) Wenn ich den wieder bekomme, werde ich nochmal ganz genau kontrollieren ob das alles gut sitzt.
Ja genau die meine ich, die, die um die Dieselleitungen klemmen. Ich hab mal meine Oma gefragt ob sie noch etwas Filzreste in ihrem Nähkästchen hat :lol: sieht wohl ganz gut aus.
Wenn du / ihr den Schlepper startet, auf welcher Stellung ist dann beim Anlassen das Gaspedal? Genau bei Standgas, oder Vollgas? Oder nur etwas mehr wie Standgas?

Schöne Grüße,
Timo

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Montag 28. November 2022, 10:15
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Beitrag Re: NG16 - "Problem"? mit der Einspritzdüse
Anlassen des Motors:

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Montag 28. November 2022, 15:59
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Beitrag Re: NG16 - "Problem"? mit der Einspritzdüse
Moin,

Zitat:
Also DR350, kannste mir gerne nachmachen, kann ich empfehlen. :lol:


Also wenn ich irgendwann mal viel Zeit überhaben sollte, werde ich das wahrscheinlich tun aber erstmal ist´s auch so dicht :lol:
Aber sieht auf jeden Fall gut aus!

Bezüglich der Undichtigkeit am Düsenstock - guck dir mal an in welchem Zustand die "Pfanne" und der "Kegel" sind. Vielleicht sieht eins von beidem nicht mehr aus wies soll oder dir ist beim Zusammenbauen irgendwo ein Körnchen Dreck dazwischen geraten was zu der Undichtigkeit führt.
Kannst du denn näher eingrenzen wo genau es rauskommt?
Also eher an der Gewindepaarung zwischen Düsenstock und Einschraubverschraubung oder eher an der Gewindepaarung Einschraubverschraubung und Einspritzleitung?
Oder sogar oben aus der Überwurfmutter der Einspritzleitung?

In jedem Fall sollte das eigentlich kein großes Problem sein. Entsprechende Verschraubungen kriegst du im Hydraulikbedarf und Einspritzleitungen kannst du dir entweder mit entsprechender Schneidringverschraubung selbst herstellen oder auf länge im Internet kaufen und dann zurecht biegen. Je nach dem, ob und wenn ja was du von beidem brauchst um die Undichtigkeit zu beseitigen.
Welches Gewinde du brauchst kann ich dir aber leider nicht mehr aus dem Kopf sagen. Ich meine aber mich erinnern zu können, dass das auf der Düsenseite ein zölliges und auf der Seite der Einspritzleitung ein Metrisches Gewinde war. (aber ohne Gewähr :lol: )

Zitat:
Wenn du / ihr den Schlepper startet, auf welcher Stellung ist dann beim Anlassen das Gaspedal? Genau bei Standgas, oder Vollgas? Oder nur etwas mehr wie Standgas?

Laut Bedienungsanleitung auf ca. 1/3 Gas. (Siehe Foto)
image_id: 6266

Edit: Jetzt war Uli wohl schneller als ich.. :lol:


Montag 28. November 2022, 15:59
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Beitrag Re: NG16 - "Problem"? mit der Einspritzdüse
Guten Tag,
dann weiß ich erstmal Bescheid und teste das sobald die Düse wieder da ist. Die brauchen jetzt schon 5 Werktage um die einmal eben abzudrücken ... eingebaut hab ich sie ja schon selber. Vorher hatte ich immer Vollgas beim Starten ... vielleicht war es einfach zu viel Diesel beim andrehen und ist deswegen schlecht angesprungen?

Gruß Timo

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Dienstag 29. November 2022, 13:48
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Beitrag Re: NG16 - "Problem"? mit der Einspritzdüse
Zitat:
vielleicht war es einfach zu viel Diesel beim andrehen und ist deswegen schlecht angesprungen?


Ich würde eher auf ein schlechtes Spritzbild der alten Düse, den falschen Einspritzzeitpunkt oder Luft in den Leitungen tippen. (Ausreichend Kompression und funktionstüchtige Glühanlage vorausgesetzt :lol: )
Zum Anlassen spritzt man ja bewusst über den Handhebel zusätzlich Sprit ein bevor man startet damit er besser anspringt.
Da müsste man den Motor (etwas überspitzt ausgedrückt) vermutlich schon regelrecht mit Diesel fluten damit er aufgrund von zu viel Sprit schlechter anspringt.
Aber warte erstmal ab bis du die neue Düse ausprobiert hast bevor du dir jetzt unnötig Gedanken machst. Für am wahrscheinlichsten halte ich eigentlich ein schlechtes Spritzbild der alten Düse. Ich wäre recht optimistisch, dass er mit der neuen Düse deutlich besser anspringen wird.


Dienstag 29. November 2022, 14:07
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Beitrag Re: NG16 - "Problem"? mit der Einspritzdüse
Hallo zusammen,
also die Düse ist da und eingebaut. Die Pfanne und der Kegel sehen jetzt nicht berauschend aus aber es wird wohl noch gehen, bei der letzten Fahrt hatte ich im Anschluss vergessen, mir den Bereich der Ventile anzuschauen, ob sich wieder einiges angesammelt hat. Da werde ich nochmal drauf zurück kommen.

Nachdem die Düse nun auf ca. 102 Bar laut Mechaniker abgedrückt wurde, sieht das Spritzbild meiner Meinung nach noch schlimmer aus ... fast gar nicht zerstäubt. Der Handhebel zum manuellen Einspritzen von Diesel ist jetzt auch deutlich einfacher zu betätigen. Also muss wohl der Einspritzdruck vorher enorm größer gewesen sein, denn auch das Schnarren ist nun nur leise zu vernehmen.

Ich hatte sie dann erstmal eingebaut und den Trecker gestartet. Fußgas auf ca. 1/3 Stellung, ca. 30 Sek. vorgeglüht (so wie es die Anleitung beschreibt) und siehe da, er sprang nach 2/3 Sekunden an. Dann hatte ich testweise mal bei einem weiteren Start mit dem Fußgas gespielt und ihn auf Vollgas gestellt. Da sprag er kaum bis gar nicht an. Also ist es schon relevant, dass nicht zu viel Diesel auf einmal beim Starten zugeführt wird.

Also scheint jetzt fast alles an Problemen beim Starten gelöst zu sein, nur der Glühüberwacher ist noch nicht so wirklich der richtige.
Kann man den Überwacher, den Vorwiderstand und die Glühkerze einmal durchmessen, um zu sehen was da genau verbaut ist? Von der Glühkerze habe ich die Bezeichnung (Bosch 0 250 001 010 / 0,9V) und von dem Vorwiderstand (BERU WV86 40A) ... bei dem Überwacher steht leider nichts dran.

Gruß Timo

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Donnerstag 8. Dezember 2022, 14:39
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