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Restaurierung NG22 
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Beitrag Re: Restaurierung NG22
masterpiece hat geschrieben:
...Zu den Winkern habe ich eine Frage: Hast du da originale von damals bekommen oder gibt es die mitlerweile auch als Nachbau? So aus Interesse 8-) ...

@ masterpiece

Frag mal "Gutterfan" Martin oder gib mal "Winker" in die Suche ein - da findest du so einiges ;)

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Stets ölige Schrauber-Grüße ;)

Uli

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Samstag 30. März 2019, 21:25
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Beitrag Re: Restaurierung NG22
Zu den Winkern:
Ich habe ein Kiste mit vorkriegs Winkern wo keiner richtig funktioniert und auch nur 6 Volt zur Verfügung war. Hab versucht aus vielen zwei zu bauen aber diese bleiben immer wieder hängen oder haben irgendwelche Probleme.
Beim Lanz habe ich jetzt 12Volt DDR Winker verbaut, diese bekommt mann relativ gesehen "güsntig". Ich habe ein neues unbenutztes Paar auf dem Teilemarkt für nen 100er gekauft, diese funktionieren wunderbar....
Anbei mal ein Bsp. Bild aus der Bucht.

image_id: 5801


VG Markus

PS: Wenn ich mal viel Zeit hab kümmere ich mich mal um die Vorkriegs Winker


Montag 1. April 2019, 09:09
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Beitrag Re: Restaurierung NG22
Hallo Zusammen,

ich will euch mal wieder ein Update geben.....

Der Lanz ist mittlerweile fertig und erfüllt voll und ganz seinen Zweck :) hab mal noch ein Bild angehangen...
Am Normag ist jetzt die Adapterlösung zur Getriebeseite fertig und die Hochzeit steht kurz bevor.
Wir haben einen Adapterring erstellt der zwischen Motor und Schwungmasse passt und dann wie beim MWM Motor die Kante zum zentrieren für das Getriebe ergibt.
Der Ring ist mit 3 M5 Schrauben am Block verschraubt, wenn das Getriebe dran ist kann er soweiso nicht mehr weg.
Des weiteren haben wir eine Bohrschablone erstellt mit den Loch Maßen des Getriebes, diese wird dann einfach auf dem Adapterring zentriert und es kann im Block neu gebohrt werden.
Für die Jenigen die sowas auch vorhaben, hier mal die Bilder unserer Lösung...

Bis später und Grüße
Markus


Dateianhänge:
Lanz02.jpg
Lanz02.jpg [ 956.01 KiB | 430-mal betrachtet ]
Dateikommentar: Bohrschablone
Bohrschablone.jpg
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Adapter.jpg
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Adapter01.jpg
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Freitag 13. September 2019, 08:41
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Beitrag Re: Restaurierung NG22
Hallo Markus,
an deinem NG 22 hast du schon die Steckachse eingebaut, mit den Kegelrollenlagern und der Scheibenmutter in der der Wellendichtring sitzt.
Dieses Kegelrollenlager ist bei mir defekt, muss also erneuert werden.
Dadurch komme ich wieder zu einem Thema das mich bei meiner ersten Restauration beschäftigt hatte.
Ich hatte beidseitig verölte Bremsbeläge, folglich neue Beläge auf genietet und neue Wellendichtringe eingesetzt.
Nach kurzer Zeit aber wieder ölige Beläge. Das ganze auch noch ein zweites mal.
Bis mir klar wurde das das Öl über das Gewinde der Scheibenmutter kommt.
Danach habe ich die Mutter mit Hylomar im Gewinde eingedreht, seither ist alles dicht.
Meine Frage an dich: Wie hast du die Mutter eingeschraubt, das kein Öl durch kommt?
Ich meine was nutzt der Wellendichtring wenn über das Gewinde das Öl auf die Bremse gelangt.
Oder wie wurde das zu Zeiten als es noch keine so gute Dichtmasse gab, gemacht?
MfG.
NG SEPP

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Mittwoch 18. September 2019, 19:42
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Beitrag Re: Restaurierung NG22
Moin,
die Arbeit mit deinem Adapterring finde ich technisch ziemlich Interessant, da bin ich gespannt wie es weiter geht.
Kann das sein, dass ich deinen Lanz dieses Jahr in Leipzig gesehen habe?

An die Frage von Sepp würde ich mich mit ran hängen, da hatten wir schon mal vor kurzer Zeit in meinem Bericht drüber diskutiert. Da ich in naher Zukunft meine Steckachsen wieder einsetzen möchte interessiert mich das auch brennend. Ich glaube, dass die Gewinde selber von den Toleranzen so ausgelegt waren, dass normaler Weise da kein Öl zwischenher austreten kann. Ich habe das auch noch nie anders gehört, dass die Stellringe jemand mit abgedichtet hat. Aber ich weiß es nicht und Sepp hat ja den Beleg, dass es zumindest so nicht immer klappt. Zudem schmiere ich auch an jedes Durchgangsgewinde von jeder dösigen Schraube Hylomar mit ran, da ich da in der Vergangenheit auch schon Ölaustritte hatte.
Da bin ich mal auf deine Einschätzung Markus oder natürlich auch von anderen NG 22 Betreibern gespannt ;)

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Donnerstag 19. September 2019, 07:03
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Beitrag Re: Restaurierung NG22
Ölverschmierte Bremsen hat doch jeder schon mal gehabt.
Was habt Ihr dagegen unternommen.
Meine Meinung, Überzeugung:
Das Gewinde kann nicht das Öl zurück halten. Sonst müsste man für Wasserleitungen keinen Hanf auf das Gewinde wickeln. Loctite hätte keine Gewindedichtung entwickelt.
Also nochmal die Frage:
Wie habt Ihr das Problem gelöst?
Nur 10Ltr. Öl eingefüllt? Oder Schräglage in Kurven vermeiden?
MfG.
NG SEPP

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Mittwoch 9. Oktober 2019, 11:34
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Beitrag Re: Restaurierung NG22
Ich kann nur für meinen Teil sprechen und ich habe es jetzt erst mal drauf ankommen lassen, so wie ich es vorher schon einmal geschrieben hatte. Original wurden die auch trocken verschraubt und es kam kein Öl raus, daher probiere ich es jetzt auch erst mal so. Aber warum kam da kein Öl raus und warum kommt es jetzt manchmal trotzdem raus (wie zum Beispiel bei dir).
Meine Theorie: Original kommt gar kein Öl bis zum Gewinde. Es müsste dafür entweder zwischen Achskörper und Lageraußenring durch oder an der Stirnfläche zwischen Lageraußenring und Gewindestellring. Es ist konstruktiv also gar nicht möglich, dass das Öl mit dem Gewinde in Kontakt kommt. Aber warum passiert es Nachweislich doch? Da gibt es für mich zwei Möglichkeiten. Entweder der Lagersitz vom Lageraußenring ist nicht mehr gut, so dass sich das Öl da außen vorbei mogelt oder was für mich wahrscheinlicher klingt an den Stirnflächen. Wenn ich das Lagerspiel jetzt mit dem Gewindering einstelle, drehe ich ja meist ein kurzes Stück zurück, so dass der Sprengring in das Loch passt. Jetzt hat man erst mal etwas Luft zwischen Gewindering und Lageraußenring. Da kann das Öl zum Gewinde gelangen. Im Betrieb müsste der Außenring eigentlich die Minimalluft dann wieder ausgleichen, aber wenn das Gewinde dann nicht mehr so schön ist, wird man da Austritte haben.

Alles nur Theorien meiner Seitz, aber aktuell bin ich da von noch überzeugt und ich wage es so erst mal.

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Donnerstag 10. Oktober 2019, 07:02
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Beitrag Re: Restaurierung NG22
Ich vermute mal das ich noch das Original-Lager eingebaut hatte. Und das ist zweiteilig und hält das Öl nicht zurück.
Dass Öl bis zum Lager kommt ist eigentlich nicht zu vermeiden, (Schräglage) ansonsten bräuchte man auch keinen W-Dichtring in der Stellmutter. Bin jetzt schon gespannt wie das bei dir funktioniert. Und nicht beim Öl sparen. Leider war mein Ölmessstab abgebrochen. Wenn deiner noch in Ordnung ist, wäre es schön wenn du mir die Maße nennen könntest, damit ich einen nachfertigen kann.
MfG.
NG SEPP

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Donnerstag 10. Oktober 2019, 12:06
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Beitrag Re: Restaurierung NG22
Der Ölstand müsste doch so wie so etwa Achshöhe haben, sonst würde die äußeren Achslager ja gar kein Öl zur Schmierung abbekommen?!

Also bei mir sind noch alle Peilstäbe da, der für die Hinterachse aber auch leider etwas deformiert... Morgen werde ich aber mal nach Herstellerangabe Öl einfüllen und denn schauen wo am Peilstab der Ölstand steht. Wenn das alles passig ist kann ich dir gerne die Peilstabmaße mitteilen.

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Freitag 11. Oktober 2019, 06:32
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