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NG 22 Baujahr 1941 überholen 
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Beitrag Re: NG 22 Baujahr 1941 überholen
Alles richtig gemacht, im rundgespannten Zustand vernietet.
Und informative Bilder eingestellt.
Was hast du unternommen damit nicht wieder Öl in den Bremsraum gelangt?
MfG.
NG SEPP

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Donnerstag 1. August 2019, 10:37
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Beitrag Re: NG 22 Baujahr 1941 überholen
Die Kammern will ich neu abdichten. Die Simmerringe waren ja schon alle Klump. Ich muss mal schauen, ich hoffe das die Wellen an den Laufstellen noch OK sind. Denn kann da ja eigentlich kein Öl mehr rein gelangen.

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Grüße aus dem Örtchen Quetzen an der Weser Marvin

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Donnerstag 1. August 2019, 12:46
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Beitrag Re: NG 22 Baujahr 1941 überholen
Moin,
ich kann endlich mal wieder Fortschritte berichten. Ich habe echt einige Tage zugebracht die Bohrungen für die Handbremshebelwelle aufzureiben, da die wie auch bei LanzFranz schon echt eierig war. Mit dem Ergebnis bin ich nicht wirklich zufrieden, die beiden bohrungen liegen jetzt überhaupt nicht mehr in der Flucht, aber dennoch geht es mit dem Hebel ganz gut. Daher habe ich mich aus Verhältnismäßigkeitsgründen dafür entschlossen es so zu lassen. Zudem habe ich die Ratsche schon mal wieder angeschraubt.

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Dann habe ich die Zapfschaltung wieder eingebaut, die ging ja noch so weit ganz gut.

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Als nächstes schon mal das vordere Lager der Schnecke per Gewindestange eingezogen, da ich da wohl nicht mehr ran gekommen wäre wenn der Handbremskram erst mal drin ist. Das war garnicht so einfach. Ich habe leider nicht gut den Außenring vom Lager getroffen beim Einziehen, ich hoffe mal, dass das Lager da nicht schon bei der Montage einen mitbekommen hat…

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Dann habe ich aus gleichen Zugänglichkeitsgründen schon den vorderen Deckel der Schnecke wieder mit neuem Simmerring eingebaut, wie auch den Stellring für die lange Triebwelle schon mal eingedreht. Bei der späteren Montage der Triebwelle muss ich den Stellring ja noch einstellen, ich hoffe da komme ich dann noch ran…

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Denn im Anschluss kamen das Bremsband und die Scheibe wieder rein. Also genau wie es schon einige andere hier mal im Forum geschrieben hatten ist das wirklich kein Geschenk. Sackeng alle da in der kleinen Kiste, fürchterliches Gewürge, aber schlussendlich hat es geklappt.

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Jetzt müssen noch der Hebel und die Hebelstange mit der langen Feder rein, dann wäre das Kapitel auch fertig. Ich denke da geht es aber erst nächste Woche weiter.

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Donnerstag 15. August 2019, 07:07
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Beitrag Re: NG 22 Baujahr 1941 überholen
Bin immer wieder von deinen Bildern begeistert.
Vielen Dank dafür.
MfG.
NG SEPP

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Donnerstag 15. August 2019, 09:05
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Beitrag Re: NG 22 Baujahr 1941 überholen
Danke, ich finde einfach es hilft nichts besser als vernünftige Fotos. Ich habe schon öfters davon profitiert wenn hier andere Aussagekräftige Fotos eingestellt haben und so helfe ich doch auch gerne anderen. Und nicht zuletzt helfen sie mir selber ja auch. Schon des Öfteren habe ich noch mal nachschauen müssen, wie war denn das etc. und dann kann man immer noch mal alles super nachschauen.

Gestern habe ich dann auch den Hebel montieren können. Ging auch alles ganz gut. Der rote Umlenkhebel war in der ETL eigentlich anders herum eingezeichnet, aber ich habe ihn wieder so eingebaut wie er vorher schon montiert war (das weiß ich noch anhand der Fotos ;) ), da das für mich ganz passig wirkte von den ganzen Abständen und Wegen her. Den Stift dafür musste ich neu nehmen, dafür habe ich jetzt einen Hohlspannstift genommen. Der passt auch super und macht das was er soll, aber im Nachhinein bereue ich es trotzdem fast, da ich den glaube ich nie mehr entfernt bekomme wenn es mal drauf ankommt… Da das Gehäuse nach unten im Weg ist kann man den nicht durchhauen und nach oben ziehen geht auch nicht, naja, hoffen wir mal dass der nie wieder raus muss… Was mir noch aufgefallen ist: Das Bremsband sitzt irgendwie zu weit hinten im vergleich zur Scheibe, das war vorher auch schon so. Aber man kann ja auch nicht wirklich was dran ändern, der Kram steht schön senkrecht unter dem Hebel, hm, kp…

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Meine Abdeckung hat jetzt mitlerweile auch zwei Löcher, sieht super aus. Das Laken kann ich im nächsten Halloween denn als Gespensterverkleidung nehmen :lol:

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So neues Thema, neues Glück. Als nächste muss das Differenzial mit den Achstrichtern wieder verheiratet werden. Daher sollten zuerst die Achstrichter vom Schmodder befreit werden. Mit dem einen hatte ich ja schon angefangen, der ist nun fertig (Kiloweise Goldstaub…). Beim zweiten wollte ich starten, da bekomme ich aber die alte Lagerschale nicht raus… Bei dem ersten hatte ich einfach den Stellring so lange gedreht bis die Lagerschale vorne raus fiel. Soll ja auch so sein, dass man mit dem Stellring die Lagerschale verschieben kann, Zweckes der Lagereinstellung vom Differenzial. Bei dem zweiten Trichter jetzt geht aber nichts. Der Stellring geht in dem Gewinde ganz leicht zu drehen, aber sobald er auf die Lagerschale trifft ist ende. Da geht es kein Stück mehr weiter. Was könnte da blockieren? So hätte ich das Lager ja auch nicht mehr vernünftig eingestellt werden können. Habt ihr Tipps?

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Freitag 16. August 2019, 06:57
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Beitrag Re: NG 22 Baujahr 1941 überholen
Aber das schaut aus als hätte sich die Lagerschale schon ein wenig bewegt.
Kannst du den Stellring etwas zurück drehen und etwas unterlegen?
Vielleicht ist der Weg des Stellrings am Ende.
MfG.
NG SEPP

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Dienstag 20. August 2019, 13:42
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Beitrag Re: NG 22 Baujahr 1941 überholen
Moin, ich bin weiter gekommen. Also der Weg vom Stellring war nicht zu Ende, den kann man ja auch ganz bis nach vorne raus drehen um ihn zu entnehmen. Es gab ja eigentlich nur zwei Möglichkeiten wo ran es haken konnte. Entweder liegt es am Gewinde (verdreckt oder vergniesgnaddelt) oder es liegt am Sitz von der Lagerschale im Gehäuse. Es war das zweite. Mit großer Gewaltanwendung konnte ich den Stellring doch weiter drehen und so mit die Lagerschale raus drücken. Eine halbe Stunde weiter (und Muskelkater am nächsten Tag) war sie denn draußen. Denn konnte ich den Stellring auch lustig hin und her drehen, also das Gewinde ist Top (zum Glück). Den Lagersitz muss ich jetzt mal untersuchen, vielleicht ist der vermackelt oder so.

Die letzten Tage habe ich viel mit Reinigungsarbeit verbracht. Die beiden Achstrichter sind sauber und auch einige Schraubenpakete sind gereinigt worden.

Gestern habe ich mich endlich mal an das Differential gemacht. Der letzte "Handwerker" hatte ja nicht eine einzige Distanzscheibe bei den Kegelrädern beigegeben. Jetzt hieß es beim Zusammenbau also probieren bis das Flankenspiel passt. Angefangen habe ich mit 2 mm je Kegelrad :arrow: war zu lose. Denn 3 mm :arrow: war zu Stramm. Denn 2,5 mm :arrow: immer noch zu stramm. Das ist ganz schön mühselig den Klumpatsch immer wieder zusammen zustecken und wieder auseinander zu kloppen. Bei mir ist das Problem, erst scheint es zu gehen, Aber wenn es denn fast ganz zusammen ist klemmt es wieder. Das liegt wohl da ran, dass bei mir die Halbschalen nicht plan sind. Die haben ganz schön einen Bogen drin, vermutlich wohl durch die ganze Schweißerei des Vorbesitzers (siehe Beiträge von der Demontage weiter oben). Naja nächste Woche probiere ich es weiter, ab denn habe ich Urlaub, mal schauen ob mir das für das Projekt was bringt ;)

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Grüße aus dem Örtchen Quetzen an der Weser Marvin

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Donnerstag 22. August 2019, 06:56
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Beitrag Re: NG 22 Baujahr 1941 überholen
Hallo Marvin,

habe eben mal Deine ganze NG 22 - Geschichte gelesen. Der Gegenwert von diesem Unternehmen sind ja mehrere akademische Grade. Und man muß sich ja im Leben leider auch noch mit anderen Dingen beschäftigen ... . ;)
Mir stehen bei meinen Zweitaktern auch noch tiefere Eingriffe bevor. Das hatte ich mir einfacher vorgestellt.
Zum Thema Schneckenrad noch eine Frage: Es gibt ja Getriebe mit und ohne Schneckenräder in der Kraftübertragung. Mir hat man immer gesagt, wenn Schneckenrad, dann darfst du nicht anschleppen, weil sonst bricht was. Verständlich. Aber im Schiebebetrieb bergab ist ja der Kraftfluß eigentlich genauso wie beim Anschleppen - und da bricht auch nix. Komme mit eigener Anstrengung nicht auf des Rätsels Lösung und freue mich über Antwort.

Viele Grüße

Tobias


Montag 26. August 2019, 20:34
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Beitrag Re: NG 22 Baujahr 1941 überholen
Hallo Marvin,
ich will dir nicht Vorgreifen, aber zu diesem Tema sind mir diese Zeilen wichtig:

Wenn du den Schlepper anschleppst um den Motor zum Laufen zu bekommen, kommt ein großes Drehmoment auf die Schneckenwelle/Schneckenrad.
Wenn man keine andere Möglichkeit findet den Schlepper zu starten, sollte man sehr vorsichtig damit umgehen. Das heißt: Großer Gang und Kupplung sehr langsam eingreifen lassen.
Wenn möglich sollte der Motor über die Dekompression in Schwung gebracht werden. Dazu braucht man einen dritten Mann der den Kompressionshebel betätigt.
Was ich bisher erlebt habe waren immer Gewaltakte, und die sind für das Schneckenrad aus Bronze tödlich. Das merkt man nicht gleich, hat aber immer mehr Lastwechselspiel.
Wenn er heute nicht mit Anlasser/Kurbel anspringt, wird er morgen auch nicht anspringen.
Es gibt immer einen Grund warum der Schlepper nicht anspringt, und den gilt es zu finden.
Die alten Motoren sind doch so einfach gestrickt, da ist fast egal welcher Hersteller es ist.
Kompression, Sprit, Förderbeginn, Einspritzdüsen, Ventileinstellung.
Wenn das vorher Gecheckt und abgearbeitet wurde, gibt es keinen Grund ihn anzuschleppen.
MfG.
NG SEPP

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Montag 26. August 2019, 21:42
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Beitrag Re: NG 22 Baujahr 1941 überholen
Hallo Sepp,

die Frage kam auch nicht von Marvin, sondern von mir. Es ist für mich heute völlig selbstverständlich, daß die Maschinen immer bestens starten, wenn einfach die Technik in Ordnung ist. Anschleppen ist immer falsch, beseitigt keine Mängel und beschädigt die Teile.
Nur ist immer noch nicht meine Frage beantwortet, wie der Schneckenantrieb bei Lastwechesel - quasi umgekehrt - überhaupt ohne Brüche funktionieren kann? :?

Viele Grüße

Tobias


Montag 26. August 2019, 23:32
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