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NG 22 Baujahr 1941 überholen 
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Beitrag Re: NG 22 Baujahr 1941 überholen
Moin, ja denn muss ich das vielleicht auch noch mal mit der anderen Dichtmasse probieren… trotzdem frage ich mich dann wie auch du wie die das damals gemacht haben, weil solche Dichtmassen gab es ja damals alle gar nicht, hm.

Gemessen habe ich quasi von der Spitze des Peilstabes bis zur ersten Geometrie wo ich den Zollstock anlegen konnte. Das ist echt schwierig zu beschreiben. Im Prinzip ist das ja eine Verschlussschraube und in der Mitte ist der Stab fest. Und ich habe nicht in der Mitte wo der Stab fest ist die Messung begonnen, sondern am anderen Ende vom Gewinde. Schwierig, notfalls muss ich eine Zeichnung machen. :? :lol:

So, jetzt will ich aber mal ein paar Bilder nachliefern. Fotos von der Steckachsenmontage:

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Dann Öl auffüllen. Das SAE 90 GL 3 Öl war gar nicht so zähflüssig Honigmäßig wie ich das dachte…

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Und jetzt noch das fertige Getriebe, das letzte Bild zeigt es schon mit Owatrol eingestrichen. In diesem Forum wird da erstaunlich wenig drüber diskutiert. In anderen Foren wird der Owatrol-Umstand ja wirklich teils heftig diskutiert. Es gibt gute Gründe warum man das verwenden sollte und auch gute dagegen. Muss man sehen wie es für einen selber passt. Der erste Grund ist subjektiv: Die Optik. Manche finden es sieht gut aus, manche finden das speckig glänzende furchtbar. Ich gehöre zum ersten Teil. Der zweite Grund ist da schon deutlicher: Wenn man das Gerät nicht neu lackiert muss man es anders konservieren, so dass es nicht weiter rostet. Da ist Owatrol ganz klasse für, da das überall eindringt und das rosten verhindert. Gibt dafür allerdings natürlich auch Alternativen zu Owatrol. Eigentlich will ich hier keine Diskussion lostreten, da es die wie gesagt im Netz schon an vielen Stellen oft genug gab, aber nachdem ich jetzt so viel dazu geschrieben habe, muss ich wohl damit rechnen, dass da noch jemand was zu schreibt, naja egal. Schaut euch das Foto an und denn kann sich ja jeder seine eigene Meinung bilden ;)

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Hier habe ich noch Bilder von der Montage der Kurbelwelle:

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Und hier vom Drezahlgestänge:

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Mir ist jetzt aufgefallen, dass der Abschlussdeckel (für den ich ja immer noch den richtigen Filzring suche) einen Riss von der Mitte her hat, der aber nicht ganz bis zur anderen Seite durch geht. Wie gehe ich damit um?
1. Einfach einbauen, passiert schon nichts und kann man eh nichts machen
2. Eine Nacharbeit ist möglich
3. Man kann mit einfachen Pfuschermitteln den Riss gegen Undichtigkeiten zu kitten
Da bin ich mal auf eure Anregungen gespannt:

image_id: 6011

Zu guter Letzt konnte ich gestern Abend noch die Ölpumpe einbauen. Step für Step geht es weiter. Jetzt habe ich natürlich festgestellt, dass der Spritzring auf der Kurbelwelle (der direkt neben der Ölpumpe fest ist) lose ist. Wenn ich die Kurbelwelle drehe klappert der jetzt etwas. Ist das wohl schlimm?

image_id: 6012

Das war jetzt echt viel. Ich hoffe einzelne Sachen gehen jetzt nicht unter ;)

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Freitag 18. Oktober 2019, 07:44
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Beitrag Re: NG 22 Baujahr 1941 überholen
Hi Marvin,

sieht gut aus ;)
Ich nehme allerdings keine galvanisch verzinkten Schrauben, wie du:

image_id: 6001

sondern grundsätzlich feuerverzinkte. Die sind zwar etwas teurer, glänzen aber nicht so heftig und sind auch überlackierbar.

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Uli

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Freitag 18. Oktober 2019, 18:59
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Beitrag Re: NG 22 Baujahr 1941 überholen
masterpiece hat geschrieben:
Moin, ja denn muss ich das vielleicht auch noch mal mit der anderen Dichtmasse probieren… trotzdem frage ich mich dann wie auch du wie die das damals gemacht haben, weil solche Dichtmassen gab es ja damals alle gar nicht, hm....


Was ist denn mit Teflonband? Lässt sich das Gewinde damit nichtabdichten?
Früher hat man das - wie Sepp schon sagte - mit Hanf gemacht.
Das Teflon gibt's heute auch schon derart vorbereitet, dass man es wie eine Schnur in den Gewindegang legt

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Freitag 18. Oktober 2019, 22:07
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Beitrag Re: NG 22 Baujahr 1941 überholen
Ölmessstab, habe ich verstanden, danke.

Den Riss im Deckel würde ich mit Silberlot schließen. (Hartlöten)

In deinem Fall kommt neue Farbe überhaupt nicht in Frage. Ob Owatrol oder auch nur eindieseln, alles besser als neu lackieren. Ich musste neues Blech einsetzen, da kommt man nicht ohne Farbe aus.

Danke für die schönen Bilder.
MfG.
NG SEPP

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Samstag 19. Oktober 2019, 12:20
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Beitrag Re: NG 22 Baujahr 1941 überholen
Moin,
also gestern Abend habe ich noch mal kurz beim Getriebe vorbei geschaut, es ist wirklich an beiden Stellringen an den Achstrichtern undicht, trotz Hylomar… Wenn ich jetzt den Motor irgendwann soweit habe werde ich wohl noch mal versuchen die Stellringe mit Teflonband abzudichten. Also das ärgert mich doch etwas…

Ansonsten habe ich bei dem Motor schon so einiges geschafft. Die Nockenwelle ist wieder drin. Schwungradseitig mit Filzstreifen abgedichtet. Fertige Ringe konnte ich nicht kriegen, aber Streifen haben auch gut gepasst als ich endlich die richtige Größe hatte. Da bin ich mal gespannt ob das dicht wird. Vorne habe ich die ganze Mimik erstmal ohne Abdichtung zusammen gebaut, vermutlich muss das zum Förderbeginn einstellen ja eh wieder raus…

Im Anschluss habe ich noch die Kolben eingebaut. Das ging ganz gut. Der Instandsetzer hat mir alles genau markiert, damit ich nicht Kolben, Pleuel, etc. vertausche, da die Lager ja abgestimmt sind. Er hat die Kurbelwelle von vorne nach hinten nummeriert und so habe ich die Teile auch von vorne nach hinten eingebaut. Ein Blick in die ETL sagt aber dass man von dem Schwungrad aus anfängt zu zählen. Also hat er nur die Beschriftung an der Kurbelwelle vertauscht oder alle? Seine neuen Zahlen decken sich jedenfalls mit alten Zahlen die auch schon dran stehen. Ich werde da mal anrufen, aber ich befürchte, dass die das selber nicht mehr im Blick haben, da das da ja alles so lange gedauert hat. :?

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Dienstag 29. Oktober 2019, 12:30
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Beitrag Re: NG 22 Baujahr 1941 überholen
Moin,
ich wollte mal wieder ein paar Bilder einreichen, zudem was ich ja schon beschrieben habe. Zuerst einmal die Bilder vom Einbau der Nockenwelle:

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Dann, wie beschrieben, die Bilder vom Einbau der Kolben mit Pleuel:

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Und die Einspritzpumpe habe ich schon mal wieder angesteckt:

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Jetzt bin ich mal das Thema angegangen, was die Risse in den Bauteilen angeht die ich schon einmal beschrieben habe. Dazu wollte ich mal 2K-Flüssigmetall probieren. Damit habe ich damals schon positive Erfahrung gemacht, als ich eine Undichtigkeit am reparierten Frostriss am NG 16 damit zugeschmiert habe. Die Risse im Kurbelwellendeckel und im großen Lukendeckel mussten ja nur dicht gegenüber dem Öl werden und mussten so nichts Großes halten. Also habe ich eine kleine Nut darauf langfräsen lassen und habe diese mit dem Flüssigmetall vollgefüllt. Das macht auch soweit einen guten Eindruck. Wo ich schon dabei war habe ich damit auch die Ecke der Riemenscheibe wieder eingeklebt die mir bei der Demontage kaputt gegangen war, ob das hält wird sich zeigen. Zu guter Letzt habe ich mir noch meinen Anlasserhalter vorgenommen. Da waren ja zu Urzeiten schon die Verschraubungslaschen abgerissen. Ein Vorfahre hat diese mit einem Blech wieder angeschraubt, aber mehr schlecht als Recht. Diese habe ich auch mit dem 2K-Zeug wieder angeklebt und zusätzlich das Blech rüber geschraubt. Aber selbst so waren die Spannungen schon so hoch, dass die Klebebindung nicht gehalten hat…

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Was mich dann im Nachhinein noch stutzig machte: Der Gashebel und der Anlasserhalter kollidieren schwer miteinander?! Es ist zwar eine Kerbe im Halter dafür vorgesehen, aber die passt überhaupt nicht. Ich kann mich leider auch nicht mehr daran erinnern wie es vor der Demontage war, könnt ihr mir dabei helfen?

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Montag 4. November 2019, 08:45
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