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NG 22 Baujahr 1941 überholen 
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Beitrag Re: NG 22 Baujahr 1941 überholen
masterpiece hat geschrieben:
Lecko Mio…
Gestern hatte ich endlich das Material da um mir den beschriebenen Abzieher zu bauen. 10mm Stahlplatte, Löcher gebohrt zum Anschrauben an die Kupplungsgewinde, großes Loch in die Mitte, M16 Mutter aufgeschweißt, Gewindestange rein (passte Super in die Zentrierungsbohrung der Kurbelwelle), denn saftig angesetzt und ja was soll ich sagen, …, Schwungrad 1 – Marvin 0 …
Rührte sich nicht und irgendwann ist das M16 Gewinde übergesprungen…
Ich denke ich schalte jetzt noch mal einen Gang höher und treibe das gleich Spiel noch mal mit M20x1,5 Feingewinde. Wenn das auch nicht hilft werde ich eine Taskforce gründen müssen…

Hi Marvin,

ich würde kein Feingewinde nehmen, da das auch in der Höhe der Gewindegänge zu niedrig ist.
Du erreichst eine höhere Festigkeit eher bei größerer Auflage, sprich größerem Verhältnis Aussendurchmesser zu Kerndurchmesser

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Uli

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Donnerstag 13. Dezember 2018, 12:47
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Beitrag Re: NG 22 Baujahr 1941 überholen
Du Marvin aber du haust schon mit den großen 5kg Hammer gegen die Schwungscheibe wenn du den Abzieher auf Spannung hast?
Dabei sollte die Mutter noch auf der Kurbelwelle sitzen umd die Schwungscheibe aufzufangen, wenn sie sich löst.
Geht sonst böse ins Auge wenn die Schwungscheibe unkontroliert durch die Werkstatt Springt.


Donnerstag 13. Dezember 2018, 21:16
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Beitrag Re: NG 22 Baujahr 1941 überholen
Ja die Sicherheit geht da vor :!:
Ich habe eure Beiträge ja gelesen und ich möchte da nichts riskieren. Die Mutter ist nur ein Stück aufgedreht. Die 16er Gewindestange ging super in die Zentrierbohrung der Kurbelwelle. Das geht mit einer 20er nicht mehr die ich mir jetzt besorgen werde. Aber ich habe mir schon eine Dorn angefertigt mit 16mm Außendurchmesser für die Kurbelwelle und aufgeschweißter Hülse wo dann die 20er Gewindestange rein passt und zwar alles so, dass die Mutter trotzdem noch drauf bleiben kann ;)
Aber jetzt ist erst mal Pause, übers Wochenende mus ich erst mal meinen Benz wieder TÜV-fertig machen ;)

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Donnerstag 13. Dezember 2018, 23:38
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Beitrag Re: NG 22 Baujahr 1941 überholen
Oh man... was für eine miese Entwicklung der Dinge... :(
Neue HU bekomme ich mit dem Benz zwar, aber dabei habe ich gesehen, dass sich die Hinterachsaufnahme komplett auflöst, das wird eine Großbaustelle :x
Zurück bei der Schwungscheibe, da habe ich es jetzt auch geschafft M20x1,5 über zudrehen. Jetzt bin ich so langsam mit meinem Latein am Ende :roll:
Ich habe mir auch schon die Passfeder noch mal ganz genau angesehen, nicht dass ich das gleiche Malheur habe wie Falk. Aber das sieht alles ganz Akkurat aus, eigentlich. Kann es denn noch einen Grund geben warum die Schwungscheibe nicht runter will? Irgend was Banales, wo ich jetzt vielleicht einfach nicht drauf komme? :?

Fotos habe ich jetzt endlich vom Handy auf den Rechner bekommen, aber dafür war das Internet gestern nicht tauglich... aber werden nachgeliefert ;)

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Dienstag 18. Dezember 2018, 08:00
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Beitrag Re: NG 22 Baujahr 1941 überholen
So jetzt passt es endlich mal, dass ich die Fotos nachreiche kann. Hier sind einmal die Einzelteile die ich schon sauber gemacht habe zu sehen:

image_id: 5581

Dazu wie gesagt, Der Fliehkraftregler und der Einspritznocken sind schon neu gemacht worden von Markus, da muss ich bloß noch ein neues Kugellager drauf. Die Pumpenhebel auf der Welle sind OK. Die Abstellwelle im Flansch hat extremes Spiel. Und die Wellen der Drehzahlverstellung sind auch verschlissen. Da zu kommt noch der Schleifring der auch enorm fertig ist mit der Welt:

image_id: 5580

Da zu nach wie vor die Frage mit dem "Trichter" (s.o.). Diese ganzen Einzelteile habe ich vorhin zu einem Kumpel gebracht der sich angeboten hat das wieder in Gang zu machen und was soll ich sagen, ich war ca. 10 Jahre nicht mehr bei ihm in der Werkstatt und als ich da eben rein kam... Ich war sprachlos! Das kommt schon bald einer Industriehalle gleich! :shock: Der kann da echt balde alles was das Herz begehrt, bohren, drehen, fräsen, sägen, schleifen... etc. also echt saftig! Ich kam aus dem staunen kaum raus. Nicht zuletzt seine Fachkenntnisse. Also ich will jetzt nicht übertreiben, aber die Teile die ich ihm gegeben habe müssten Problemlos von ihm zu händeln sein. Ich bin gespannt :D

So denn ging es auch wieder mit meinem Sorgenkind der Schwungscheibe weiter. Hier noch ein Bild von dem Abzieher den ich mir gebaut habe:

image_id: 5582image_id: 5583

Hatte ja wie beschrieben nicht funktioniert. Denn das gleich mit M20x1,5:

image_id: 5584

hat leider auch nicht geklappt. Da habe ich auch irgendwann das Gewinde platt gedreht :roll:
Da stellt sich mir doch echt die Frage, woran hat es gelegen? Unter normalen Umständen hätte die Scheibe doch wohl mit dieser Methode kommen müssen oder? Was kann man noch probieren?

Aber vom Wochenende kann ich auch noch was Positives berichten, aber dazu mehr hier in diesem Thema ;)
:arrow: viewtopic.php?f=42&t=1245&start=320

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Dienstag 18. Dezember 2018, 20:37
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Beitrag Re: NG 22 Baujahr 1941 überholen
Hawk hat geschrieben:
Du Marvin aber du haust schon mit den großen 5kg Hammer gegen die Schwungscheibe wenn du den Abzieher auf Spannung hast?
Dabei sollte die Mutter noch auf der Kurbelwelle sitzen umd die Schwungscheibe aufzufangen, wenn sie sich löst.
Geht sonst böse ins Auge wenn die Schwungscheibe unkontroliert durch die Werkstatt Springt.

Du machst das schon so wie Falk das beschrieben hat?
Ohne mit dem Hammer drauf zu kloppen wird sich da nichts bewegen :!:

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Dienstag 18. Dezember 2018, 22:34
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Beitrag Re: NG 22 Baujahr 1941 überholen
Habe mal bei mir in der Wühlkiste geschaut.
Bei dir sind am Halbmond die seitlichen Löcher zugeschweißt wie es aussieht.
So siehts Orginal aus.
image_id: 5594
image_id: 5593


Samstag 22. Dezember 2018, 20:52
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Beitrag Re: NG 22 Baujahr 1941 überholen
Ah das erklärt einiges :shock:
Ja der sieht auch ordentlich aufgeschweißt aus. Vermutlich um den Verschleiß wieder auszugleichen. Und trotzdem Übel eingelaufen. Ist ja auch logisch ohne Schmierung. Also müsste quasi oben vom Trichter eine Bohrung gehen bis zu der Querbohrung und so wird das dann alles seitlich geschmiert?! :idea:

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Samstag 22. Dezember 2018, 21:19
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Beitrag Re: NG 22 Baujahr 1941 überholen
Ganz genau richtig, so wie du es erklärst.


Sonntag 23. Dezember 2018, 10:28
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Beitrag Re: NG 22 Baujahr 1941 überholen
Und als Weihnachtsgeschenk für mich hat sich das Schwungrad gelöst 8-) 8-) 8-)
Und es hat genau so geklappt wie es in der Reparaturanweisung steht und wie ihr es mir geraten habt. Mit einer neuen Gewindestang habe ich wieder saftig Vorspannung aufgebaut. Dann sollten die lockeren Hammerschwinger folgen. Da gab es ja schon viele Diskussionen über die Art und Weise drüber. Radial auf die Schwungscheibe hat nichts gebracht, aber Axial auf die Kurbelwelle war mir unbehaglich, obwohl es in der Anweisung sogar so drin steht. Aber ich habe schon von Berichten gelesen wo sich die jenigen so die Pleuel krumm gehauen haben. Aber die sind ja bei mir schon draußen gewesen. Mit den Kugellagern brauchte ich auch kein Mitleid haben, da die eh schon hinüber sind. Also hat jemand auf der Rückseite an der Kurbelwelle gegen gehalten und an der Schwungradseite habe ich ordentlich rauf gewemmst. Und es hat geklappt 8-)

image_id: 5595image_id: 5596

Danach wollte ich mich schon mal an den Nockenwellendeckel machen, aber der sah schon irgendwie ganz anders aus als auf der Ersatzteilliste. Auf der Welle ist eine Nut, aber wozu? Passfeder oder so konnte ich nicht finden?!

image_id: 5597image_id: 5598

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Sonntag 23. Dezember 2018, 19:59
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