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Restauration F12b 
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Beitrag Re: Restauration F12b
Hallo Gisbert, hallo Kalle!
Ich möchte mich nicht zu weit aus dem Fenster lehnen mit der Sache mit dem Spritzöl zur Schmierung der Zylinderwand, aber Ölkanäle im Zylinder oder so was gibts nicht. Theoretisch könnte der Ölaustritt am Kolbenbolzen die Zylinderwand noch etwas mitschmieren, soweit ich mich aber erinnern kann, ist die Aufnahme für die Pleuelstange am Kolben mehrere Millimeter größer als die Pleuelstange selbst. Dort austretendes Öl wird also im Kolben wieder nach unten tropfen.
Der Öldruck sollte laut Betriebsanleitung zwischen 0,8 und 1,8 liegen. Wenn man deinem Öldruckmanometer glauben kann, Gisbert, dann liegt der Ölduck bei Dir schon an der unteren Grenze.
Mal noch ne andere Frage, Gisbert, welche Ölsorte hast Du denn in Gebrauch? Unlegiertes SAE 30 ?

Gruß Frank


Sonntag 17. Mai 2009, 05:06
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Beitrag Re: Restauration F12b
Hallo Frank,
bei mir war die Aufnahme des Pleuels im Kolben nicht mehrere Millimeter größer. Das passte ziemlich genau. Ich müsste am alten Kolben nochmal genau nachschauen, meine mich aber an einen unauffälligen Kanal zwischen Bolzenaufnahme und Aufnahme des Sicherungsringes an den Außenseiten erinnern zu können. Daneben gab es bei mir im Pleuel unterhalb des Lagers eine seitliche Bohrung. Aufgrund dieser Vorrichtungen bin ich davon ausgegangen, dass die Zylinderwände auf diese Weise angespritzt werden. Lass mich aber gern eines Besseren belehren. Ich habe die letzten Tage mal darüber nachgedacht, ob überhaupt das Spritzöl für die Schmierung ausreichen würde.
Bei Gisbert stellt sich die Frage, warum der Öldruck nach Ausführung der Maßnahmen so weit gesunken ist. Zufall oder hat es doch was mit dem Wechsel des Kolbens usw. zu tun?

Gruß!
kalle

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Sonntag 17. Mai 2009, 16:13
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Beitrag Re: Restauration F12b
Hallo Frank/Kalle,
dachte bisher das Einbereichmotoröl immer unlegiert ist, bin da ja wohl einem Irrtum aufgesessen. Habe mir den Kanister noch einmal angesehen, steht nichts drauf von "unlegiert", muss also wohl davon ausgehen, das ich ein legiertes Öl fahre oder wie kann ich das erkennen.
Der niedrige Öldruck ist nicht erst nach den Instandsetzungen eingetreten. So lange ich zurückdenken kann, hatte er nie einen höheren Öldruck als 0,8-1,0 kg/cm.

Gruß
Gisbert


Sonntag 17. Mai 2009, 22:06
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Beitrag Re: Restauration F12b
Hallo Gisbert,
schau doch mal auf der Internetseite des Ölherstellers nach, vielleicht findest Du dort Infos über dein Öl.
Mit 0,8 bis 1,0 bar liegt der Öldruck ja noch im Rahmen. Ich denke, dass das kein Problem sein sollte.

Gruß Frank


Sonntag 17. Mai 2009, 22:42
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Beitrag Re: Restauration F12b
Hallo Gisbert,
es gibt ja SAE 30 sowohl legiert als auch unlegiert. Für wirklich unlegiertes SAE 30 musst du schon ein bisschen suchen. Ich kenne nur das Spezial-Bulldog-Öl von LM, das ist unlegiert. Es gibt aber vom gleichen Hersteller auch legiertes mineralisches SAE 30.

Gruß!
kalle

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Montag 18. Mai 2009, 14:21
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Beitrag Re: Restauration F12b
Hallo Gisbert, hallo Kalle!
Ich verwende das Penapura Einbereichsmotorenöl vom Hersteller Kajo. http://www.kajo.de http://www.oldtimeroele.de

Gruß Frank


Montag 18. Mai 2009, 17:36
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Beitrag Re: Restauration F12b
Hallo Zusammen,
bin im Internet auch fündig geworden, z.B. von "Rowe". Es gibt sogar unlegierte Mehrbereichsöle.
Noch mal zu meinem Problem Ölverlust. Habe den "Kleinen" heute noch mal aufgemacht, weil der neue Ölabstreifring gekommen ist. Habe nun auch mal die "Luftseite" aufgemacht und mir das Flatterventil angesehen. Es ist total in Öl getränkt und ich kann mir nicht vorstellen, das es noch funktioniert hat, s. Bild. Um dem Übel auf den Grund zu gehen, habe ich dann auch den Deckel vom Spülkolben losgemacht. Auch hier nur Öl wo man hinsieht. Selbst in diesem Zustand sickert Öl an der Zylinderwand durch, s. Bild. Ist das ein normaler Zustand? Hat jemand von euch schon mal das Flatterventil und Spülkolben bei seinem eigenen angesehen? Wenn ja, wie sah es bei Euch aus.

@Zisch: Hast du den Deckel nicht auch schon mal los gehabt? Wie sah es bei dir aus?

Gruß
Gisbert

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Montag 18. Mai 2009, 18:31
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Beitrag Re: Restauration F12b
Hallo Gisbert!
Ich bin auch schon auf die "tolle" Idee gekommen, dass unlegiertes Mehrbereichsöl eine super Sache wäre. Aber lies mal folgenden Auszug des Artikels "Motoröl" von http://www.wikipedia.de:

Die größte Schwäche der Mehrbereichsöle liegt allerdings genau in ihrer Stärke: Mehrbereichsöle verlieren im Betrieb zunehmend an Viskosität – und zwar umso schneller, je höher der Anteil der Polymere in ihnen ist. Das heißt im Klartext: je größer der überbrückte Viskositätsbereich ist, desto stärker und schneller „altert“ das Öl, fällt quasi auf die Viskosität seines Ausgangsproduktes zurück. Und das war eben nur ein eher dünnflüssiges Öl.


Das heißt nach meiner Einschätzung, man könnte zwar unlegierte Mehrbereichsöle in unseren Schleppern verwenden, man müsste aber häufiger den Ölwechsel durchführen, vor allem in der warmen Jahreszeit wäre das Öl sonst schnell zu dünnflüssig. Ich hoffe ich seh das jetzt richtig :? Markus, sag Du doch mal was dazu!

Gruß Frank


Montag 18. Mai 2009, 19:03
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Beitrag Re: Restauration F12b
Oh Gisbert,
das sieht ja übel aus. Das Flatterventil ist ja total versifft. Öl dürfte auch nicht einfach so "durchsickern". Ich tippe daher mal auf die Ringe des Ladekolbens. Es sind insgesamt 2 Ringe, einer davon ist wenn ich mich recht erinnere ein Abstreifring. Dir wird wohl nichts anderes übrig bleiben, als das Ladegehäuse zu demontieren und neue Ringe aufzulegen.

Gruß!
kalle

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Montag 18. Mai 2009, 20:19
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Beitrag Re: Restauration F12b
Hallo Gisbert,

ich glaube, wenn dein Normag wieder richtig Luft bekommt, musst du dich anschnallen :lol:

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Stets ölige Schrauber-Grüße :P

Uli

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Güldner AF20


Montag 18. Mai 2009, 20:25
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