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NG 22 Baujahr 1941 überholen 
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Beitrag Re: NG 22 Baujahr 1941 überholen
Hm heute ist folgendes passiert:
Die Riemenscheibenwelle konnte ich zur Seite raus bekommen hat aber dies mal eine ganze menge mehr Kraft benötigt:

image_id: 5722image_id: 5723

Damit war dann das hinterste Abteil entgültig leer.

image_id: 5724

So war der Weg frei um die Schnecke nach hinten raus zu nehmen. Laut der ETL kann ich das hintere Lagergehäuse komplett raus schrauben und alles wäre mit gekommen. Bei mir ist aber schon wieder alles anders. Bei mir ist da kein extra Lagergehäuse, sondern die Lager sind direkt in dem Getriebegehäuse. Als ich den hinteren Lagerdeckel aufgeschraubt habe kam mir das halbe Axiallager entgegen aber sonst nix:

image_id: 5725

Ich habe keine Ahnung wie ich die Schnecke jetzt raus bekommen soll? Das vordere Lager ist ja ein Pendelkugellager mit Spannhülse und Nutmutter. Die Nutmutter lässt sich nicht los drehen, da die Spannhülse sich mit dreht. Aber das dürfte eh nicht so entscheidend sein. Ich denke entscheidend ist das hintere Rollenlager. Ich habe keine Ahnung wie das Getriebegehäuse aussieht, ob da zum Beispiel ein Bund drin ist (So ist es jedenfalls bei der Variante mit dem separaten Lagergehäuse). Ich bin Ratlos... :?

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Freitag 15. März 2019, 21:57
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Beitrag Re: NG 22 Baujahr 1941 überholen
Bei mir war das Achslager nicht besonders fest. Ich habe den Flansch auf die Steckachse geschoben, die Mutter leicht angelegt und mit dem Bleihammer von hinten geklopft. Dann kam auch das Lager raus.
MfG.
NG SEPP

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Sonntag 17. März 2019, 14:46
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Beitrag Re: NG 22 Baujahr 1941 überholen
Die Hauptwelle (Schneckenradwelle) ist bei mir von beiden Seiten mit Kronenmuttern wie sie bei dir vor der Handbremse ist gesichert. Dadurch kann die Schneckenwelle axial eingestellt werden. (Auch ein neuer Schneckenradsatz muß axial eingestellt werden. Mit Tuschierfarbe das Tragbild im Schneckenrad beobachten.) Findige Lamas hatten früher bei zu viel Spiel in der Schnecke eine kleine Achsverschiebung vorgenommen um das Spiel zu eliminieren. Wahrscheinlich sehen manche Schneckenräder deshalb so schlimm aus.
MfG.
NG SEPP

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Sonntag 17. März 2019, 15:31
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Beitrag Re: NG 22 Baujahr 1941 überholen
Das mit der Steckachse muss ich morgen Abend mal so probieren.

Was das Schneckenrad an geht bin ich auch mal gespannt wie das so wird. Aktuell bekomme ich die Schnecke ja garnicht raus... :?

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Sonntag 17. März 2019, 21:40
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Beitrag Re: NG 22 Baujahr 1941 überholen
Zuerst solltest du die Steckachsen ziehen, dann fällt das Differenzial (Schneckenrad) etwas nach unten, dann kannst du die Schneckenwelle nach hinten klopfen. Die steckt mit einem Keilwellenprofil in der Bremsscheibe. Das kann durchaus etwas schwer gehen.
MfG.
NG SEPP

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Montag 18. März 2019, 12:54
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Beitrag Re: NG 22 Baujahr 1941 überholen
Die Keilwelle in der Handbremse scheint leichtgängig zu sein. Seit dem ich das Axiallager Rückseitig auf habe kann ich die Schnecke Axial ganz leicht bewegen aber nur schätzungsweise 10 mm. Dann kommen in beide Richtungen harte Anschläge. Nach hinten ist denn ja nur noch das Rollenlager im Weg, das ist halt meine Frage, ob ich das nach hinten mit rausschlagen kann oder ob da im Gehäuse ein Bund ist (wie bei der Variante wo es noch ein separates Lagergehäuse gibt).

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Montag 18. März 2019, 14:06
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Beitrag Re: NG 22 Baujahr 1941 überholen
Hallo zusammen
Ich klinke mich einfach mal mit einer Frage hier ein. Gehört zwar nicht ganz zum Thema, aber vielleicht kann es trotzdem jemand beantworten.
Ich habe in der vergangenen Woche von einem Bekannten ein kleines Konvolut an gebrauchten Normag Teilen übernommen. Ich kann sie an Hand der Ersatzteilliste alle bis auf eines dem NG 16 zuordnen. Ich schicke mal ein Foto, das aus diesem Thread (S. 2, 1.4.2015)stammt. Es ist das halbmondförmige in der linken unteren Bildecke. In der NG 16 Ersatzteilliste habe ich es nicht gefunden. Was ist das, welche Aufgabe hat es und wo gehört es hin? Da es neben dem Brennstoffnocken liegt nehme ich an, dass es etwas mit der Einspritzpumpe oder der Drehzahlregelung zu tun hat. Wenn es, wie ich vermute zum NG 22 gehört, ist es mir schleierhaft wie dieses Teil in das NG 16 Konvolut geraten ist.
Vielen Dank im voraus.


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Alfons
Montag 18. März 2019, 16:01
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Beitrag Re: NG 22 Baujahr 1941 überholen
Dieses Teil läuft in dem Einspritznocken und schiebt diesen nach vorne und nach hinten. Das gibt es bei den BM Motoren auch. Ob 1 oder 2 Zylinder da sieht der Schleifring gleich aus, nur der Einspritznocken ist unterschiedlich lang. Da bei dem BM Motoren viel vom KD 15 übernommen wurde lehne ich mich jetzt mal aus dem Fenster und behaupte die Schleifringe sind bei den Motoren gleich.
Sollte das tatsächlich der Fall sein und du brauchst den nicht, würde ich dich da von wohl befreien wollen, da wie du auf dem Foto siehst meiner völlig hinüber ist :lol: :lol:

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Montag 18. März 2019, 19:23
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Beitrag Re: NG 22 Baujahr 1941 überholen
Jawoll!

Gestern war das Glück mir hold. Es hat mal richtig gut geklappt. Es hat alles genau so geklappt wie NG Sepp es gesagt hat, man musste sich nur trauen ;)

Bei der Schnecke mit einem Holz und Hammer angesetzt und saftig mal angeklopft und siehe da, die Schecke ging gut nach hinten raus. Neben dem Axiallager, kam auch das Rollenlager mit nach hinten raus. Also anders als bei der Ausführung in der ETL! (sollte man also bei der Demontage ganz genau drauf achten welche Getriebeausführung man hat)

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Jetzt steckten die Lager aber noch auf der Schneckenwelle und so passte die nicht nach hinten durch die Öffnung raus. Also als erstes mal den ersten Axialring abgezogen und der restliche Lagerkram kam schon alles hinter her. Also hat das Rollenlager schon mal keinen Festsitz im Getriebegehäuse gehabt und auch nicht auf der Welle, nicht gut… :(

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Jetzt gab es endlich ungestörte Sicht auf das murksige Schneckenrad (jetzt wo ich genau zählen konnte übrigens wirklich eine Übersetzung von 2/27):

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Jetzt sollte es den Steckachsen an den Kragen gehen. Rechts war der Stellring ja schon raus. Und auch hier ging es genauso wie NG Sepp sagte: Mutter wieder drauf und leicht mit Kantholz ansetzen und schon kam sie raus! Auch hier hat mich das Platzproblem getroffen, damit ich sie ganz raus bekam musste ich erst 50 Pflastersteine zur Seite schaffen…

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Auf der anderen Seite habe ich mich ja noch mit dem Stellring rum geplagt. Mit Hammer und Splintentreiber wollte er nicht losgehen und die Löcher kaputt machen wollte ich ja auch nicht. Die extra angeschafften Hakenschlüssel passten leider auch nicht. Aber dennoch, schnell einen Custom-made-Hakenschlüssel zusammen gezimmert und kurz bevor der sich verabschiedet hat, ging der Stellring tatsächlich los! 8-)

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Auch hier ging die Steckachse gut raus. Jetzt kam man einen Blick in die Annalen der Achstrichter wagen. Auch hier haufenweise Ansammlungen von Goldstaub. Mittlerweile bin ich mir ganz sicher, dass das der Abrieb von der Schneckenrad Schleuderbronze ist… :?

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Heute Abend werde ich mich denn voraussichtlich um das Schneckenrad, das Differential und die Achstrichter kümmern.

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Dienstag 19. März 2019, 08:28
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Beitrag Re: NG 22 Baujahr 1941 überholen
masterpiece hat geschrieben:
...Jetzt kam man einen Blick in die Annalen der Achstrichter wagen. Auch hier haufenweise Ansammlungen von Goldstaub....


Wenn's Goldstaub ist ist wenigstens die Finanzierung der Restauration gesichert ;)
:mrgreen:

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