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Zulassung NG 20 B 
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Registriert: Sonntag 17. September 2017, 11:38
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Beitrag Zulassung ohne Papiere
Hallo. Ich habe bei meinem NG 20B heute endlich ein Einzelgutachten beim TÜV gemacht da ich den Traktor ohne Papiere gekauft habe.War alles TOP.
Jetzt brauche ich eine Eidesstattliche Erklärung vom Notar. Habe ich auch in die Wege geleitet.
Aber: Kann ich mit dem Gutachten, dem Kaufvertrag und der Eidesstattlichen Erklärung endlich die Papiere bekommen?
Oder brauche ich da noch etwas?
Ich habe beim LRAmt Ludwigsburg bei der Auskunft angerufen und wollte diese "Auskunft".
Die ausländische Dame von der Auskunft hat weder mein Schwäbisch noch mein "Hochdeutsch" richtig verstanden. Ich soll diese Papiere dann nehmen und zum LRAmt gehen und nochmal nachfragen. Sie wisse das auch nicht so genau???????!!!!!!!!
So weit sind wir also schon in Deutschland.
Damit ich also nicht zum LRAmt muß und gaaaaaaaaaaanz lange warten muß und dann ganz schnell wieder gehen kann hoffe ich
daß jemand von Euch mir Auskunft geben kann was ich alles brauche. Auch: Was sagt die Erklärung vom Notar aus?

Vielen Dank im voraus
Gruß Klaus


Montag 27. Mai 2019, 18:08
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Registriert: Sonntag 24. Februar 2008, 22:44
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Beitrag Re: Zulassung ohne Papiere
Hallo Klaus,

die Straßenverkehrsämter halten das ganze absolut unterschiedlich.
Bei den einen reicht der Kaufvertrag als Eigentumsnachweis und jeweils ein Foto von Typenschild und Fahrgestell-Nr.
Dann schauen Sie in Ihren Rechner, ob irgend etwas zu diesen Daten dagegen spricht, das Fahrzeug wieder zuzulassen (Diebstahl, aus techn. Gründen aus dem Verkehr gezogen etc.) Dann bekommst du für € 10,- eine Unbedenklichkeitsbescheinigung, die du bei der Vollabnahme dem TÜV (in den neuen Bundesländern DEKRA) vorlegst.
Anschließend gehst du mit dem Gutachten wieder zum StVA, lässt im Zuge der Zulassung eine neue Zulassungsbescheinigung Teil 2 erstellen und erhälst deine ganz normalen Zulassungsdokumente.

Für andere StVA scheint es nahezu unmöglich, diesen recht simplen Weg zu beschreiten. :roll:

Vielleicht solltest du der Zulassungsbehörde eine email schreiben, in der du dein Anliegen darlegst.
Bei uns reagieren die recht flott und kompetent.

Ich hoffe der TÜV-Prüfer hat die korrekte Hersteller-Nr. 0530 für "Normag" und Typschlüssel-Nr. 222 für den "NG20b" im Gutachten eingetragen - sonst tritt ihm in den Allerwertesten, damit er das ändert ;) - wozu heißt er denn sonst Gutachter?

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Stets ölige Schrauber-Grüße ;)

Uli

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Montag 27. Mai 2019, 21:42
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Beitrag Re: Zulassung ohne Papiere
Die eidesstattliche Versicherung sagt aus, dass du an Eidesstatt versicherst, dass die Papiere verloren gegangen sind.
Sollte sich etwas gegenteiliges herrausstellen, hättest du quasi einen Meineid geleistet - oder haben wir einen Juristen hier, der das anders erklären kann?
Hättest den Notar fragen sollen...

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Montag 27. Mai 2019, 21:47
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Beitrag Re: Zulassung ohne Papiere
Ja wie Uli schon sagt, dass halten die unterschiedlichen Ämter auch unterschiedlich. Absolute Katastrophe sage ich euch. Wir haben das hier auch schon lange durch mit dem Wesseler meiner Schwester. Da war auch kein Brief und nix bei und die beim Amt in Minden für uns zuständig haben sich mit allen Mitteln stur gestellt. Wir haben aber auch einen groben Schnitzer begangen, was ich in Zukunft anders machen würde. Wir haben leider gesagt, dass wir den Brief nicht selber verloren haben sondern die Vorbesitzer. Mächtig großer Fehler. Jetzt sollten wir also die eidesstattliche Erklärung vom Vorbesitzer einholen, der hat uns aber einen gehustet. Auf die Frage beim Amt was den wäre wenn der Vorbesitzer tot wäre, war die Antwort beim Amt „Ja denn Pech“. Also nur stur und frech. Als wir da fast ein Jahr nur gegen Wände gelaufen sind hatten wir schon balde Angst, dass die teure Vollabnahme wieder abläuft. Dann haben wir den Trecker an einen Kumpel „verkauft“ der zum Amt nach Stadthagen muss. Das war ein Gucken denn hatte er den Brief in der Hand. So einfach kann es gehen. Denn hat er ihn an meine Schwester zurück „verkauft“ und sie ist dann mit dem Brief nach Minden und hat den da angemeldet. Denen ist erst mal alles aus dem Gesicht gefallen, aber denn haben sie gesagt „ist jetzt auch egal“ und haben den zugelassen. Nach der Aktion war mir klar, ich kaufe nie wieder einen ohne Brief. Tja und denn lief mir der NG 22 übern Weg und ich habe es doch getan… :roll: :lol:

Jedenfalls habe ich als Fazit mitgenommen: Immer sagen dass man selber alles verloren hat. Denn kann man selber die Erklärung abgeben.

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Grüße aus dem Örtchen Quetzen an der Weser Marvin

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Dienstag 28. Mai 2019, 06:58
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Beitrag Re: Zulassung ohne Papiere
masterpiece hat geschrieben:
...Dann haben wir den Trecker an einen Kumpel „verkauft“ der zum Amt nach Stadthagen muss. Das war ein Gucken denn hatte er den Brief in der Hand. So einfach kann es gehen. Denn hat er ihn an meine Schwester zurück „verkauft“ und sie ist dann mit dem Brief nach Minden und hat den da angemeldet....

So hätte ich das auch gemacht... oder jemand in einem bürgerfreundlichen Zulassungsbezirk meldet ihn auf sich an und anschließend Ummeldung nach Verkauf ;)

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Uli

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Dienstag 28. Mai 2019, 12:38
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Beitrag Re: Zulassung ohne Papiere
Hallo
Danke für die Tips.
Jetzt gehe ich doch erst mal zum LRAmt und frage jemand der sich auskennt. Also auf keinen Fall bei der Auskunft.
Hersteller NORMAG 0530 steht drin. Bei TYP steht 0000000.
Jetzt habe ich endlich mal TÜV gemacht und jetzt bleibe ich dran.
Falls jemand noch was weiß, nur zu. Bin für jede Hilfe dankbar.
Ich halte euch auf dem laufenden wies weitergegangen ist.

Gruß Klaus


Dienstag 28. Mai 2019, 21:10
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Beitrag Re: Zulassung ohne Papiere
Normag-Uli hat geschrieben:
Die eidesstattliche Versicherung sagt aus, dass du an Eidesstatt versicherst, dass die Papiere verloren gegangen sind.
Sollte sich etwas gegenteiliges herrausstellen, hättest du quasi einen Meineid geleistet - oder haben wir einen Juristen hier, der das anders erklären kann?
Hättest den Notar fragen sollen...


Das sehe ich auch so.
M. W. kann die eidesstattliche Erklärung auch direkt bei der Zulassungsstelle abgegeben werden. Aber nur durch denjenigen, der den Brief wirklich verloren hat! Ein Kaufvertrag ist eigentlich nicht erforderlich.
Ein Kaufvertrag in dem der brieflose Zustand erwähnt ist, ohne beglaubigte Verlusterklärung, ist sogar schlechter als gar keiner.

Wenn du dir sicher sein solltest, dass der Brief beim Kauf vorhanden war, kannst du die Erklärung abgeben und gut ists.


Dienstag 28. Mai 2019, 21:32
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Beitrag Re: Zulassung ohne Papiere
Rielingshausen hat geschrieben:
...
Hersteller NORMAG 0530 steht drin. Bei TYP steht 0000000.
...

Zumindest die Hersteller-Schlüssel-Nr. stimmt ;)
Entweder du lässt es so oder du lässt es vom TÜV ändern - kostenlos !! Schließlich stimmt das Gutachten so nicht ;)

Für alldiejenigen, die auch vor diesem Problem stehen, hier noch einmal der Link zu der - wenn auch nicht ganz vollständigen - Liste der Typ-Schlüssel-Nummern:

viewtopic.php?f=40&t=698&hilit=zugelassene&start=0

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Uli

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Dienstag 28. Mai 2019, 21:34
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Wohnort: 71672 Marbach
Beitrag Re: Zulassung ohne Papiere
Hallo.
Ich habe mir nochmal Gedanken gemacht und ab jetzt war der Normag immer in "Familienbesitz". Hat dem Opa gehört.
Der stand schon über 40 Jahre abgemeldet in der Scheune und irgendwie sind MIR die Papiere mit der Zeit abhanden gekommen.
Die Eidesstattliche Erklärung schreibe ich auf einen Vordruck und gehe dann mal zum Landratsamt und probiere es mal.
Der Tip den Vorbesitzer nicht anzugeben war sehr gut. Denn die Dame bei der Auskunft hat schon rumgemacht der Vorbesitzer im Kaufvertrag müßte die Eidesstattliche Erklärung unterschreiben. Ist ja aussichtslos. Würde ich auch nicht machen. Aber wie gesagt das LRAmt hat weder meinen Namen oder irgendwelche Papiere gesehen. Habe nur tel. angefragt.
Die original Nr Tafel war noch dran. Habe dann beim ehemals zuständigen Landratsamt angerufen und die wirklich freundliche Dame hat gesagt daß es keinerlei Unterlagen mehr geben würde. Habe auch die Fahrgestell Nr angegeben. Nichts mehr da.
Denke das ist auch ein Vorteil.
Jetzt gehe ich mal hin
Melde mich wieder

Gruß Klaus


Donnerstag 30. Mai 2019, 09:23
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Beitrag Re: Zulassung ohne Papiere
Die Zulassungsdaten werden einige Jahre (?) nach Abmeldung gelöscht. Der alte Brief, wenn vorhanden, bleibt trotzdem ein gültiges Dokument. Eine einfache HU-Bescheinigung reicht dann zur Wiederzulassung aus.
Ein verlorener Brief ist an sich auch kein Drama, das TÜV Gutachten zur Datenbestätigung des Fahrzeugs hast du ja schon. Wenn durch eidesstattliche Erklärung der Verbleib des alten Briefs (als Besitzurkunde) geklärt ist, sollte der Zulassung nichts im Wege stehen.


Sonntag 2. Juni 2019, 13:51
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